Ein Standardeinsatz beinhaltet die Glasflächen innen und aussen, die Rahmen, die Fensterbänke sowie die Falze. Rollladen- und Storenschienen sind Zusatzaufwand, weil sich dort Laub und Streusplitt sammeln. Wer ein Haus mit Wintergarten oder verglastem Sitzplatz hat, sollte diese Flächen bei der Anfrage separat angeben. Sie machen häufig ein Drittel der gesamten Glasfläche aus.
Für Wohnungen im Zentrum mit vier bis fünf Fenstern liegt ein Einsatz meist bei ein bis zwei Stunden. Ein Einfamilienhaus mit fünfzehn bis zwanzig Fenstern plus Wintergarten braucht erfahrungsgemäss einen halben Tag zu zweit.
Das Wasser im Raum St. Gallen und Fürstenland ist mittelhart. Bei Fenstern an der Wetterseite bilden sich dadurch nach dem Trocknen sichtbare Ränder, wenn nur mit Leitungswasser gearbeitet wird. Erfahrene Reinigungskräfte arbeiten deshalb mit Abzieher und Mikrofasertuch statt mit dem Gartenschlauch, bei grossen Flächen auch mit entmineralisiertem Wasser über eine Teleskopstange.
Fragen Sie bei der Offerte nach, mit welcher Methode gearbeitet wird. Bei Häusern mit vielen hohen Fenstern spart die Teleskopstange Gerüst- oder Leiterzeit und damit Geld.
Zweimal jährlich reicht für die meisten Haushalte: einmal im Frühling nach der Pollen- und Streusaison, einmal im Herbst vor dem ersten Frost. Wer an einer stark befahrenen Achse wie der Wilerstrasse oder in Autobahnnähe wohnt, kommt eher auf drei Termine.
Reinigen Sie nicht bei praller Sonne. Das Wasser trocknet zu schnell und hinterlässt genau die Schlieren, die Sie loswerden wollten. Bewölkte Tage mit zehn bis zwanzig Grad sind ideal.