Wo Arbeitsplätze geteilt werden, sind Tastaturen, Tischoberflächen und Telefone der kritische Punkt. Eine tägliche Flächendesinfektion der Pulte ist in vielen Firmen im Glattpark Standard geworden. Papierkörbe an jedem Platz werden dagegen zunehmend durch zentrale Wertstoffinseln ersetzt, was den Aufwand pro Einsatz senkt.
Sitzungszimmer mit Glaswänden brauchen fast täglich Aufmerksamkeit. Fingerabdrücke auf Glastüren fallen bei Kundenbesuch sofort auf und gehören darum in den Wochenplan, nicht in die Quartalsreinigung.
In den Bürogebäuden rund um das Richti-Areal läuft der Zugang meist über Badge und teilweise über einen Empfang mit fixen Zeiten. Klären Sie vor dem ersten Einsatz, ob die Reinigungskraft einen eigenen Badge bekommt oder sich jedes Mal anmelden muss. Bei Untermiete in einem Bürogebäude braucht es zusätzlich die Zustimmung der Hausverwaltung.
Viele Vermieter im Glattpark schreiben zudem vor, welche Reinigungsmittel auf den Bodenbelägen der Allgemeinflächen zulässig sind. Ein Blick in die Hausordnung erspart Diskussionen.
Für ein Grossraumbüro mit dreissig Arbeitsplätzen, zwei Sitzungszimmern, einer Teeküche und vier WC-Anlagen liegt ein täglicher Unterhalt bei rund zwei bis zweieinhalb Stunden. Bei drei Einsätzen pro Woche steigt die Zeit pro Einsatz, weil mehr Abfall und mehr Bodenverschmutzung anfallen.
Rechnen Sie zusätzlich mit zwei Grundreinigungen pro Jahr für Teppichflächen. Bürostühle auf Rollen fahren Schmutz in die Fasern, den kein Staubsauger mehr herausholt.