Bis rund zehn Arbeitsplätze reicht in den meisten Fällen ein Einsatz pro Woche, ergänzt durch eine monatliche Grundreinigung. Ab zwanzig Arbeitsplätzen mit Kundenverkehr sind zwei bis drei Einsätze pro Woche üblich, weil Eingangsbereich und WC-Anlagen schneller verschmutzen als die Büros selbst.
Arztpraxen und Physiotherapien in Wetzikon arbeiten fast immer mit täglicher Reinigung, mindestens für Behandlungsräume und Sanitärbereiche. Hier sind Wischplan und Desinfektionsmittel Teil der Vereinbarung, nicht Verhandlungssache.
Die meisten Betriebe im Zürcher Oberland lassen früh morgens ab sechs Uhr oder abends ab achtzehn Uhr reinigen. Für Praxen mit Sprechstunden bis in den Abend ist der Morgen die bessere Wahl. Wer Kundenverkehr am Schalter hat, sollte die Eingangszone vor Öffnung machen lassen, damit der erste Eindruck stimmt.
Denken Sie an den Schlüssel- oder Badgezugang und an die Alarmanlage. Klären Sie vor dem ersten Einsatz, wer den Code kennt und was bei einem Fehlalarm gilt. Das ist der häufigste Reibungspunkt in den ersten Wochen.
Geben Sie die Bürofläche in Quadratmetern an, die Anzahl Arbeitsplätze, die Anzahl WC-Anlagen sowie den Bodenbelag. Teppich, Parkett und Industrieboden verursachen unterschiedlichen Aufwand. Nennen Sie auch, ob eine Küche oder Cafeteria dazugehört und wer das Verbrauchsmaterial wie Seife, Papier und Abfallsäcke stellt.
Ohne diese Angaben erhalten Sie eine Pauschale, die entweder zu hoch ist oder später nachverhandelt wird. Mit den Angaben lassen sich Offerten verschiedener Anbieter tatsächlich vergleichen.